Die Gespenster bei Pac-Man

Als Teil unserer Pac-Man Anleitung möchten wir Ihnen in diesem Artikel die 4 Gespenster näher vorstellen, denen Sie in Pac-Man begegnen. So können Sie deren Spielverhalten besser nachvollziehen. Denn alle Gespenster verhalten sich anders. Warum ist das so? Weil Sie nicht immer das einzige Ziel sind! Die Gespenster können auch ein anderes Ziel im Labyrinth haben und haben es nicht notwendigerweise immer auf Pac-Man abgesehen. Das Ergebnis ist jedoch dasselbe. Wenn Sie den Gespenstern im Weg stehen werden Sie gefressen. Hier nun die vier Gespenster, denen Sie im Labyrinth begegnen:

Blinky

Das rote Gespenst wird auch als „Schatten“ beschrieben, da es Pac-Man auf Schritt und Tritt folgt. In Japan ist dieser Charakter als oikake bekannt, was so viel wie „verfolgen“ bedeutet. Es scheint, als ob Blinky immer das erste Gespenst ist, das Pac-Man im Labyrinth auf den Fersen ist. Er ist bei weitem das aggressivste Gespenst der vier und scheint Pac-Man wie ein „Schatten“ zu folgen. In der Tat ist sein Jagdvorgang am einfachsten nachzuvollziehen: Pac-Man ist immer das Beuteziel. Er folgt immer dem Quadrat, in dem sich auch Pac-Man gerade befindet. Zu Spielbeginn haben alle Gespenster dieselbe Geschwindigkeit, aber Blinky beschleunigt seine Geschwindigkeit zweimal in jeder Runde, abhängig von der Anzahl an noch verbleibenden Punkten. Dann wird Blinky zu Cruise Elroy. Im ersten Level wird Elroy zunächst gleich schnell wie Pac-Man wenn 20 Punkte verbleiben, bei 10 Punkten wird er dann sogar schneller als Pac-Man! Je höher das Level, desto schneller wird Blinky zu Cruise Elroy.

Pinky

Das pinke Gespenst ist in Japan auch als machibuse bekannt, was so viel wie „in einen Hinterhalt locken“ bedeutet. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich Pinky immer vor Pac-Man befindet und ihm dann den Weg abschneidet, wenn er es am wenigsten erwarten würde. Pinky bahnt sich in derselben Geschwindigkeit wie Inky und Clyde den Weg durch das Labyrinth. Er scheint aber eine Kooperation mit Blinky eingegangen zu sein, Blinky verfolgt Pac-Man und Pinky schneidet ihm den Weg ab. Doch Pinky zielt nicht direkt darauf ab Pac-Man zu schnappen, sein Ziel liegt immer vier Quadrate von Pac-Man entfernt. Er kann Ihnen also trotzdem gefährlich nahe kommen. Pinky ist das Gespenst, das Sie am einfachsten kontrollieren und manipulieren können.

Inky

Das hellblaue Wischmopp-Gespenst ist auch als Inky bekannt. In Japan gilt er als kimagure, was so viel wie „unbeständig“ und „launisch“ bedeutet. In der Tat ist das Verhalten von Inky am schwierigsten vorhersehbar. Das macht ihn vielleicht zum Gefährlichsten aller Gespenster. Manchmal verhält er sich wie Blinky, dann wieder wie Pinky oder er wandert weg aus dem Labyrinth, als ob ihn die ganze Jagd nicht wirklich interessieren würde, so wie Clyde. Inky’s Zielquadrat ist eine Kombination aus der Position von Pac-Man und dem Verhalten von Blinky. Wenn Sie Inky täuschen möchten, müssen Sie also gleichzeitig auch auf Blinky achten.

Clyde

Das orange Gespenst ist in Japan als Dummkopf und als ein wenig langsam und „rückständig“ bekannt. In Wirklichkeit bewegt sich Clyde genau so schnell wie Inky und Pinky. Doch er scheint sein eigenes Ding zu machen und bewegt sich eher von Pac-Man weg als auf ihn zu! Oder er bleibt ganz in der Nähe seines „Home Corners“. Sie müssen nur darauf achten, immer mindestens acht Quadrate von Pac-Man entfernt zu sein, dann lässt er Sie in Ruhe.

Noch nicht bereit für die Punktejagd?

Jetzt wissen Sie mehr über die vier Gespenster. Doch wir haben noch weitere Informationen für Sie vorbereitet: